Ein Fahrverbot zu verzögern, um es beispielsweise in der Urlaubszeit antreten zu können, ist meist über einen Zeitraum von mehreren Monaten unproblematisch möglich.

Wurde gegen den Betroffenen innerhalb der letzten zwei Jahre vor der Tat kein Fahrverbot verhängt und wird auch vor der Entscheidung in der Bußgeldsache kein Fahrverbot gegen ihn verhängt, so kommt er in den Genuss der viermonatigen Schonfrist. Das bedeutet, dass ihm eine viermonatige Frist zur Abgabe des Führerscheins eingeräumt wird.

Im Übrigen lässt sich durch zulässiges Verteidigerhandeln und Verfahrensabsprachen mit der Bußgeldstelle oder dem Bußgeldrichter die Rechtskraft des Bußgeldbescheides ohne Weiteres um mehrere Monate verschieben. Der Antrittszeitpunkt des Fahrverbotes verschiebt sich dann entsprechend.

Hierzu ist es wichtig, dass die zweiwöchige Einspruchsfrist gegen den Bußgeldbescheid nicht versäumt wird. Kontaktieren Sie mich rechtzeitig!

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